Kuba

Familienrundreise Kuba von West nach Ost und Höhepunkte Ostkanadas. Kleingruppenreise, meist mit Minibussen & PKW Konzept. Planung und Führung durch Dipl. BW (Tourismus) Hans Reissmüller. (Anregung für eine Rundreise durch Kuba vom 19.03.16 – 02.04.16)

Programm: (Änderungen durch besondere Situation vor Ort vorbehalten)

1. Tag:

  • Bahnanreise von Kempten: Vorschlag, 06:48 Uhr mit ALEX (16 Min. Umsteigezeit in Pasing)
  • Ankunft am Flughafen um 09:15 Uhr
  • Abflug mit AC847 um 11:50 Uhr (Flugdauer: ca. 9 Std.)
  • Ankunft um 16:05 Uhr Ortszeit in Toronto
  • Anmietung der Fahrzeuge (zwei Minibusse, ein PKW)
  • ca. 17:30 - 18:00 Uhr Abfahrt in Richtung Niagara Falls (vorauss. Ankunft 20:00 Uhr)
  • Abendessen unterwegs oder am Ziel: 1. kanadischer Burgerstop!

Wir haben Zimmer mit Blick auf die Wasserfälle, die bis Mitternacht farbig angestrahlt werden!

2. Tag: Fotografen werden sicher das Morgenlicht auf den Wasserfällen genießen, (bei Sonnenschein) gemeinsamer Gang zu den Fällen. Um 09:00 Uhr Besuch des „Journey behind the falls“ – der Möglichkeit, die Wasserfälle hautnah in ihrer ganzen Lautstärke zu erleben. Gegen Mittag starten wir teils entlang des Ontario-Sees in die City von Toronto. Hier erwartet uns das mit 553 m Höhe höchste Bauwerk Amerikas, der „CN Tower“. Wir genießen einen Fernblick, der bis zu den Niagara-Fällen reichen kann, auf jeden Fall faszinierende Tiefblicke in die Häuserschluchten des Finanz- und Wirtschaftszentrums Kanadas bietet. Gegen 16:00 Uhr Rückgabe der Fahrzeuge und Check In für den Weiterflug nach Kuba. Abflug um 19:15 Uhr mit Ankunft um 22:45 Uhr in Havanna (gleiche Zeitzone). Unterbringung in der Altstadt „Havana vieja“ im Hotel „Park View“.

3. Tag: Angedacht ist ein Rundgang durch die Altstadt bis zum Capitol, der Kathedrale, der „Plaza Vieja und San Francisco de Asis“, evtl. das Granma-Museum, einem Muss für alle Fans der kubanischen Revolution. Ein Bummel entlang des Malecon darf nicht fehlen.

4. Tag: Morgens, Start zu einer kleinen Stadtrundfahrt zu den Attraktionen außerhalb der Altstadt, anschließend Weiterfahrt nach „Las Terrazas“. Hier besteht die Möglichkeit zu drei Canopy-Touren, um mit bis zu 35 km/h über einen See zu schweben. In Soroa liegt der berühmte Orchideengarten – auf dem Hinweg nach Vinales möchte ich eine dieser beiden Attraktionen einplanen damit wir noch zeitig in unserer hübschen Anlage Aguas Claras ankommen und das herrliche Tal von Vinales erkunden können. Unterkunft mit Pool!

5. Tag: Eine Wanderung durch die eindrucksvolle Mogotes-Landschaft mit Tabak-Plantagen und ein Besuch einer Höhle ist für heute fest gesetzt (Santo Thomas-Höhle). Am Nachmittag verlassen wir den Raum Vinales/Soroa und haben die Möglichkeit, eine Krokodilfarm zu besuchen. Abends sind wir in der historischen „Schweinebucht“ in verschiedenen Casas untergebracht.

6. Tag: Die „Cueva de los pesces“ und das offene Meer daneben bieten uns Spaß und wunderbare Schnorchelmöglichkeit, die vormittags am schönsten sind. Mittags werden wir im UNESCO – Welterbeort „Cienfuegos“ einen Rundgang durch einen Französisch geprägten Ort machen. Am Abend erwartet uns eine Casa im Zentrum von Trinidad, wo wir zwei Tage lang ausgiebig das Flair einer schön renovierten Kolonialstadt mit der musikalischen Lebensfreude der Cubaner genießen werden.

7. Tag: Der Nationalpark „Topes de Collantes“ mit seiner herrlichen Vegetation erwartet uns heute mit herrlichen Wanderungen zu Wasserfällen und Gumpen-Bädern. Am späteren Nachmittag ist noch ein Bad im Meer möglich, falls gewünscht.

8. Tag: Eine kurze Zugfahrt auf der Schmalspurbahn in das Zuckermühlen-Tal ist eine Option auf der Weiterreise über Sancti Spiritus in die reizvolle Altstadt von Camaguey, die verwinkelt angelegt wurde um die Piraten irre zu führen. Nach einer Mittagsrast fahren wir zu den Traumstränden im Norden bei Playa Santa Lucia, wo wir Flamingos sehen und am 2. größten Riff der Erde schnorcheln können. Eine Nacht erproben wir eine All-inclusive-Unterkunft direkt an der Playa Santa Lucia. Ein deutlicher Kontrast zu den Nächten in den privaten Casa Particulares der letzten und folgenden Nacht.

9. Tag: Las Tunas ist einen kleinen Stopp wert, allein weil es ein Ort fast ohne Touristen, ganz kubanisch ist. Nach Bayamo fahren wir an der Sierra Maestra, dem höchsten Gebirgszug der Insel, der in Addition mit dem fast 6000 m tiefen Graben davor eine Gesamthöhe von knapp 8000 m aufweist. Der mit 1972 m höchste Berg der Insel, der Pico Turquino, ist in 2-3 Tages Touren besteigbar und führt zu den historischen Anfängen der Revolution. Hier versteckten sich Fidel Castro und Che Guevara bevor sie ihren Siegeszug gegen die Truppen des Diktators Battista angetreten haben. Am Fuß dieser Berge besuchen wir die wichtigste Wallfahrtskirche des Landes, die „Basilica El Cobre“. Nun liegt die Hauptstadt des kubanischen Ostens, Santiago vor uns - mit viel kolonialem Flair. Die Stadt der Revolution und des „son cubano“ – der Verschmelzung afrikanischer Trommelrhythmen mit spanischer Gitarrenmusik: Urmutter des Rumba, Mambo und Salsa. Hier ist das Land am afrikanischsten, die Nachfahren der Sklaven prägen den Rhythmus der Stadt. Auch hier wohnen wir in Privathäusern, erleben Kuba hautnah, laut und lebendig.

10. Tag: In der karibischsten aller Karibikstädte, der 2. größten Stadt Kubas, besuchen wir neben der berühmten Festung „El Morro“ auch die Kathedrale und den Park von dem aus Fidel Castro den Sieg der Revolution verkündet hat. Auf dem Weiterweg ist eine Stadt nicht nur durch eine viel besungene junge Dame „La Guantanamera“ weltbekannt: die amerikanische Enklave mit dem Gefängnis für Taliban-Kämpfer ist nicht erst seit dem 11. September 2001 ein Dorn im Auge der Kubaner. Hier ist für 7000 US-Soldaten die McDonald`s-Kultur schon kubanische Realität. So nahe sind Todfeinde selten nebeneinander: die kubanischen Revolutionshelden, US Soldaten, Al Khaida-Kämpfer und Taliban – alles im Tropenparadies! Über den wunderschönen, revolutionsshistorisch bedeutsamen Pass „La Farola“ fahren wir weiter nach Baracoa, ganz im Osten der Insel, wo im Dezember 1492 Kolumbus ein Holzkreuz aufstellte. Er schrieb: „Ich habe keinen schöneren Ort je gesehen...“. Je nachdem wie intensiv wir Santiago besichtigen und auf der Strasse vorankommen, bleibt vielleicht noch Zeit für eine Wanderung oder Bootsfahrt.

11. Tag: Es ist die älteste Stadt Kubas, umgeben von Kaffee- und Kakao-Plantagen und einer Schokoladenfabrik (Besichtigung geplant). Im nahegelegen Alexander-Humboldt-Nationalpark, aufgrund der endemischen Flora und Fauna auch „Galapagos der Karibik“ genannt, wollen wir eine herrliche Regenwald-Wanderung unternehmen. Ein Bad am Strand Maguana folgt. Wir wohnen im historischen Hotel „El Castillo“ mit Pool und herrlichem Blick auf die Stadt und das grüne Paradies bis hin zum Tafelberg „El Yunque“.

12. Tag: Da die reizvolle Strecke an der Nordküste nach Moa und Guardalavaca teils in schlechtem Zustand ist, wollen wir früh starten um unser Ziel bis 16:00 Uhr zu erreichen. Wenn es gut voran geht, könnte ein Besuch der Safari-Insel „Cayo Saetia“ noch ausgehen. Auf jeden Fall haben wir mit der „Playa Esmeralda“ einen Traumstrand vor uns, der uns 2-3 Nächte einen wunderbaren Abschluss unserer Entdeckungsreise bieten wird.

13. Tag: Baden, Schnorcheln, Katamaran-Fahrten – z.B. nach Cayo Saetia – sind heute möglich. In der Bahia de Naranjo bei Guardalavaca gibt es ein Delphinarium wo Tierliebhaber mit Delfinen schwimmen können. Sie müssen pünktlich um 09:00 Uhr morgens ankommen, damit sie vor den Bussen der Reiseveranstalter an der Kasse sind. Eine Voranmeldung ist normalerweise nicht erforderlich. Sie haben die Gelegenheit mit Delfinen zu schwimmen und sie zu berühren. Es ist ein besonderes Erlebnis, das in anderen Urlaubsgebieten auf der Welt viel mehr Geld kostet oder gar nicht mehr angeboten wird. In Guardalavaca werden die Delphine in einem abgesperrten Meeresarm, ihrem natürlichen Lebensraum gehalten. Im Delphinarium wird ebenfalls eine Show mit den Delphinen präsentiert.

14. Tag: Chorro de Maita - Museum und Indianerdorf (5 km südlich vom Hotel)
Im Jahre 1979 wurde die Fundstätte der Gebeine in Chorro de Maita untersucht und im Jahre 1986 fanden die ersten archäologischen Arbeiten dort statt. Die gefundenen Gräber, darunter vermutlich lt. unseres Reiseleiters auch eine Prinzessin, stammen aus den Jahren zwischen 1490 und 1540. Die 108 Skelette wurden in den verschiedensten Stellungen beerdigt. Unter Ihnen soll sich auch ein europäischer Mönch befunden haben. Es ist die einzige Grabstätte in der Karibik, an dem Einwanderer und Indianer zusammen bestattet worden sind. Auch handelt es sich hier um die größte bekannt indianische Begräbnisstätte auf den Antillen. Gleich gegenüber dem Museum wurde das Taino Indianerdorf in Originalgröße nachgebaut. Die Rundhütten aus Holz mit Stroh- und Bambusdächern sind unterschiedlich (Küchenhütten, Wohnhütten usw.). Ein einheimischer Führer begleitet uns durch die Rundhütten und erklärt den Alltag der kubanischen Ureinwohner. Die Figuren der Indianer sind naturgetreu angezogen. Da die Indianer von Statur kleinwüchsig waren entspricht auch die Größe der Figuren, der Wirklichkeit. Der Besuch ist eine fakultative Alternative zum Strand! Am späten Nachmittag reist der Großteil der Gruppe zum Flughafen Holguin und fliegt um 19:00 Uhr nach Montreal (Ankunft um 23:05 Uhr) – Transfer mit Bus zum Hotel in der Innenstadt (Quartier Latin).

15. Tag: Montreal, die 2. größte französischsprachige Stadt der Welt (3,8 Mio. EW), bietet uns einen neuen französisch geprägten Eindruck von Kanada. Neben der wunderschönen Kathedrale „Notre Dame“ besuchen wir die größte unterirdische Stadt der Welt, blicken auf den wichtigsten Wasserweg Nordamerikas, den St. Lorenz-Strom und wer gut zu Fuß ist, erblickt die Stadt vom „Mont Royal“, dem Hausberg der Stadt. Mittags fahren wir zum Flughafen um den Swissair-Flug (die Gesellschaft gilt als servicestärkste Airline Europas) um 17:05 Uhr nach Zürich anzutreten.

16. Tag: Ankunft Zürich um 07:15 Uhr morgens. Mit einem Panoramaflug über den Bodensee und das Allgäu, endet die Fernreise um 08:15 uhr am Flughafen München.

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